Das Deutsche Rote Kreuz (DRK)

Das Deutsche Rote Kreuz, auch oft DRK genannt, ist wohl der größte Wohlfahrtsverband Europas und der drittgrößte Rotkreuzverband der Welt mit 4 Millionen Mitgliedern. Die Aufgaben des DRK variieren stark, von Notrettungen bis hin zu Sozialer Hilfeleistung. Eine Facette ist hier besonders: Das DRK produziert und verkauft eigens entworfene Hausnotrufsysteme, hauptsächlich für Senioren gedacht. Wie funktionieren diese? Unterscheiden sie sich von kommerziell hergestellten Modellen? All das und mehr werden wir Ihnen im Folgenden vor Augen führen.

Aufbau und Funktion

Der Hausnotruf des DRK ist klein, kompakt und einfach zu produzieren. Das bedeutet allerdings nicht, dass er nicht
zuverlässig ist, im Gegenteil, seine simple, zweiteilige Konstruktion verspricht Langlebigkeit und nur seltene
Reparaturnotwendigkeit.

Zum Aufbau

Der DRK-Hausnotruf besteht aus zwei komplett eigenständigen, allerdings auf einander aufbauenden Teilen, dem
Notrufsender und der Basisstation. Der Notrufsender ist mit einem einfachen Knopf bestückt, der beim Druck ein Notsignal aussendet und sich mit der Basisstation kabellos verbindet. Diese verfügt über eine Freisprecheinrichtung, mit der Kontakt mit einem DRK-Mitarbeiter hergestellt werden kann, um die genaue Notsituation zu vergewissern.

Die Basisstation ist ebenfalls ausgestattet mit einem Funksender, einem zweiten Alarmknopf, Kompatibilität mit GSM- und IP-Netzwerken, einem GPS-Peilsender, einem Mikrofon und natürlich stetiger Verbindung mit dem Notrufsender. Dieser ist so klein, dass er auch an einer Kette oder einem Armband um das Handgelenk getragen
werden kann. Er ist stoßfest, wasserdicht, funktioniert ohne jegliche Kabel und ist batteriebetrieben, muss also nicht wie die Basisstation permanent an die Steckdose angeschlossen werden.

Ein Alarm kann auch ohne den Notrufsender ausgelöst werden, und zwar mithilfe des auf der Basisstation montierten zweiten Notrufknopfs. Wie bei einem gewöhnlichen Alarm werden auch hier automatisch die Freisprechanlage und das Mikrofon sofort aktiviert und Kontakt mit einer DRK-Zentrale hergestellt. Im Hintergrund
arbeiten auch die in der Basisstation vorhandenen GPS-Systeme, um den genauen Standort des Alarmauslösers zu bestätigen.

Kosten und Anschaffung

Wie besorgt man sich denn nun einen solchen Hausnotruf und wie viel kostet er?

Zum Glück lässt sich diese Frage leicht beantworten, da das DRK äußerst transparent bezüglich Kauf- und
Kostenoptionen ist.

Die preiswerteste Möglichkeit, um sich einen DRK-Hausnotruf anzulegen, stellt der Basistarif dar. Dieser wird als
monatliches Abonnement abbezahlt und kostet 18,36€ inklusive einer einmaligen Anschlussgebühr von 10,49€. Falls beim Käufer eine anerkannte Pflegestufe vorliegt, können alle Kosten generell von der Pflegekasse übernommen werden.

Der Basistarif enthält nicht nur die beiden Geräte des Alarmsystems, sondern noch viel mehr, wie kostenfreien Austausch des Akkus des Handsenders, Austausch von defekten Komponenten, eine Einführung in die Bedienung des Systems und natürlich die komplette Installation aller Komponenten.

Einige Zusatzoptionen sind ebenfalls erhältlich, wie ein Rauchsensor, Bewegungsmelder, kostenlose Neumontierung im Falle eines Umzugs oder die Option einer sicheren Wohnungsöffnung bei Rettungsdiensteinsätzen ohne Türaufbruch.

Da nicht alle dieser Optionen physische Teile des Hausnotrufsystems, sondern vom DRK angebotene Dienstleistungen sind, unterscheiden sich ihre Preise regional und werden dementsprechend unterschiedlich berechnet.

Fazit

Alles in Allem ist der DRK-Hausnotruf wahrscheinlich eines der bundesweit besten Angebote in diesem Bereich, dank transparenten, günstigen Finanzierungsoptionen, vielen optionalen zusätzlichen Leistungen und einem der größten deutschen Serviceanbieter im Bereich Gesundheitspflege, dem Deutschen Roten Kreuz.